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Aktuelle Ausstellungen

Canaletto und Bellotto in Wien

Giovanni Canaletto (Giovanni Antonio Canal) (1697–1768) und sein Neffe Bernardo Bellotto (1721–1780) gehören zu den bedeutendsten Vedutenmalern des 18. Jahrhunderts. Die beiden Venezianer, der als Canaletto bekannte Maler Venedigs und dessen jüngerer Neffe Bellotto, der als Hofmaler in Wien tätig war, stehen im Zentrum der Frühjahrsausstellung 2026 im Kunsthistorischen Museum.

Österreich | Wien: KHM, bis 6.9.2026

Yayoi Kusama in Köln

Die Ausstellung „The First Homosexuals“ im Kunstmuseum Basel widmet sich der frühen Sichtbarkeit von gleichgeschlechtlichem Begehren und Geschlechtervielfalt in der Kunst. Anhand von rund 100 Gemälden, Fotografien, Arbeiten auf Papier und Skulpturen wird beleuchtet, wie sich ab 1869 – dem Jahr der ersten Nennung des Begriffs „homosexuell” – neue Bilder von Sexualität, Geschlecht und Identität bildeten. Die vielschichtige Ausstellung öffnet den Blick auf queere Netzwerke, intime Porträts, kodiertes Verlangen und mutige Lebensentwürfe.

Deutschland | Köln: Museum Ludwig, 14.3. – 2.8.2026

München | Lenbachhaus: Der Blaue Reiter. Über die Welt hinaus

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts formierte sich in München ein Kreis von Künstlerinnen und Künstlern mit einer Vision: Der Blaue Reiter. Die Beteiligten hatten das gemeinsame Ziel, die Kunst zu erneuern und die Gesellschaft zu verändern. Besonders wichtig waren ihre beiden Ausstellungen in München 1911 und 1912, organisiert von der „Redaktion Der Blaue Reiter“. Der Titel nahm explizit Bezug auf das Vorhaben des Almanachs: Dieses programmatische Jahrbuch etablierte den „Blauen Reiter“ als Teil eines weltweiten, epochen- und gattungsüberschreitenden Kunstschaffens.

Deutschland | München: Lenbachhaus, 10.3.2026 – 5.9.2027

21. März 2026

Washington | The Philipps Collection: Miró und die USA

Welchen Einfluss hatte die junge amerikanische Kunst auf Joan Miró? Und wie beeinflusste er seine Kolleg:innen? Die Philipps Collection zeigt 2026 eine Ausstellung über den damals schon weltberühmten Miró und seine Beziehung zur amerikanischen Kunst(szene).
20. März 2026

Berlin | Neue Nationalgalerie: Constantin Brâncuşi

Neben Hauptwerken Brâncuşis wie „Der Kuss“, „Vogel im Raum“, „Schlummernde Muse“, „Unendliche Säule“ ist auch eine Teilrekonstruktion von Brâncuşis berühmtem Atelier in Berlin zu sehen.
19. März 2026

Frankfurt | Städel Museum: Monet in Étretat Die Entdeckung einer Küste | 2026

Im Frühjahr 2026 werden in Frankfurt herausragende Gemälde, Zeichnungen, Fotografien und historische Dokumente aus französischen, deutschen und weiteren internationalen Museen sowie Privatsammlungen zu sehen sein.
17. März 2026

Paris | Petit Palais: Gesichter von Künstlern und Künstlerinnen

Die Ausstellung „Gesichter von Künstlern und Künstlerinnen“ untersucht die Funktion des Künstler:innenporträts als Ausdruck von Bewunderung und Freundschaft, als Spiegelbild der künstlerischen Tradition oder als Form ironischer Kritik.
Ausstellungen in Deutschland kl

Aktuelle Ausstellungen in Deutschland

Ausstellungen in Österreich kl

Aktuelle Ausstellungen in Österreich

Ausstellung in Schweiz kl

Aktuelle Ausstellungen in der Schweiz

Vorschau auf die Ausstellungseröffnungen der nächsten Woche

The Scharf Collection in Düsseldorf

Erstmals wird die Scharf Collection in ihrem gesamten Umfang präsentiert, eine deutsche Privatsammlung französischer Kunst des 19. und 20. Jahrhunderts sowie zeitgenössischer internationaler Kunst. Werke von Francisco de Goya, Claude Monet, Paul Cézanne, Pierre Bonnard bis Katharina Grosse sind im Kunstpalast zu sehen.

Deutschland | Düsseldorf: Kunstpalast, 12.3. – 9.8.2026

Paris | Musée Jacquemart-André: Courbet, Pissarro, Cézanne

Gustave Courbet stellte bereits die klassische Ausbildung in Frage. Ihm folgten die jungen Maler des späteren Impressionismus: Camille Pissarro und Paul Cézanne. Die Ausstellung 2026 im Musée Jacquemart-Anrdé untersucht die Alternativen, die von diesen Künstlern erprobt wurden, und wie diese neue Freiheit ihre Arbeit nachhaltig beeinflusste.

Frankreich | Paris: Musée Jacquemart-André, 12.3. – 2.8.2026

Rothko in Florenz

Im Frühjahr/Sommer 2026 präsentiert die Fondazione Palazzo Strozzi eine Ausstellung zu Mark Rothko (1903–1970) und seinem sublimen Abstrakten Expressionismus (→ Abstrakter Expressionismus | Informel). „Rothko in Florenz“ würdigt die besondere Beziehung des Künstlers zu dieser Stadt. Die Architektur des Palazzo Strozzi und von Florenz selbst bilden den idealen Rahmen für die Annäherung an Rothkos Abstraktion. Der Amerikaner übersetzte die Spannung zwischen klassischer Proportion und expressiver Freiheit in Malerei. Mit Farbe schuf er eine neue Raumwahrnehmung, die die zweidimensionale Oberfläche der Leinwand transzendiert.

„Mich interessiert einzig der Ausdruck elementarer menschlicher Gefühle - Tragödie, Ekstase, Schicksal usw. […]. Jene Leute, die vor meinen Bildern weinen, machen dieselbe religiöse Erfahrung, die ich machte, als ich die Bilder malte.“ (Mark Rothko, 1957)

Italien | Florenz: Palazzo Strozzi, 14.3. – 23.8.2026

Ausstellungen in Deutschland Vorschau

Vorschau auf Ausstellungen in Deutschland

Ausstellungen in Österreich Vorschau

Vorschau auf Ausstellungen in Österreich

Ausstellung in Schweiz Vorschau

Vorschau auf Ausstellungen in der Schweiz

KÜNSTLER*INNEN GEBURTS- & TODESTAGE

Wann hat welche Künstlerin, welcher Künstler Geburtstag bzw Todestag? Hier findest du einen ewigen Kalender.
Künstler Geburtstage März, klein

Künstler-Geburtstage März

Künstler Todestage März

Künstler-Todestage März

Mit Künstlerinnen und Künstlern, bzw. Persönlichkeiten aus der Kunstwelt zu sprechen, ermöglicht, einen Blick auf Konzepte, Prozesse und Arbeitsbedingungen zu erhaschen. Wir von ARTinWORDS gehen mit ihnen daher bevorzugt durch Ausstellungen oder besuchen sie in ihren Ateliers - in der Hoffnung auf noch viele erhellende und inspirierende Momente!

Alexandra Matzner, Chefredakteurin von ARTinWORDS

11. September 2019

Christof Metzger: „Albrecht Dürer hat das Sehen neu gelernt“ Warum der „Dürer-Hase“ weniger Haare hat als vermutet. Der Dürer-Experte Metzger über Funktionen von Dürers Zeichnung und die Provenienz der Albertina-Sammlung

Albrecht Dürer 2019 in der Albertina thematisiert die Funktionen der Zeichnung in der Werkstatt Dürers, die neuartige Beobachtungsgabe des Nürnberger Renaissance-Künstlers und – im Katalog – den Kriminalfall rund um die Erwerbungen von Herzog Albert von Sachsen-Teschen.
18. April 2019

Werner Telesko: Notre-Dame de Paris ist die Projektionsfläche zum Teil auch gegensätzlicher Strategien Kathedrale als Symbol für Königtum, Revolution, Restauration und Nation

Wofür steht Notre-Dame de Paris? Werner Telesko erklärt sie als Projektionsfläche z. T. gegensätzlicher Strategien; Symbol für Königtum, Revolution, Restauration und Nation.
17. September 2018

Heinz Widauer: „Es ging Monet um das Wesenhafte“ Albertina-Kurator analysiert Monets Malweise anhand von Lebensorten

Was macht Claude Monet zu einem Jahrhundertkünstler? Warum spielen die Orte, in denen er lebte, solch wichtige Rollen für sein Werk? Wie kann sein Verhältnis zur Natur bestimmt werden? Diese Fragen und noch viele mehr stellen wir Heinz Widauer, Kurator der großen Monet-Ausstellung in der Albertina.

Künstlerinnen

Du interessierst Dich für Künstlerinnen?

Hier findest Du eine Übersicht zu den wichtigsten Künstlerinnen von der Antike bis heute. Schreib uns, wenn dir jemand fehlt. Die Liste wird kontinuierlich erweitert!
21. März 2026

Washington | The Philipps Collection: Miró und die USA

Welchen Einfluss hatte die junge amerikanische Kunst auf Joan Miró? Und wie beeinflusste er seine Kolleg:innen? Die Philipps Collection zeigt 2026 eine Ausstellung über den damals schon weltberühmten Miró und seine Beziehung zur amerikanischen Kunst(szene).
7. März 2026

Basel | Kunstmuseum Basel: The First Homosexuals 1869–1939

Anhand von rund 100 Gemälden, Fotografien, Arbeiten auf Papier und Skulpturen wird beleuchtet, wie sich ab 1869 – dem Jahr der ersten Nennung des Begriffs „homosexuell” – neue Bilder von Sexualität, Geschlecht und Identität bildeten. Die vielschichtige Ausstellung öffnet den Blick auf queere Netzwerke, intime Porträts, kodiertes Verlangen und mutige Lebensentwürfe.